„Es ist nicht ‚state of the art‘, dass man Kosten weiterreicht“, eröffnete StarCapital-Vorstand Holger Gachot als Moderator das Börsenseminar 2017. Es sei ihm ein großes Anliegen, die Irritationen, die durch MiFID II und die Investmentsteuerreform, die beide zum Jahreswechsel in Kraft treten, zu klären. Darunter auch das Thema „Research-Kosten“: Künftig muss die Übernahme dieser Kosten klar gekennzeichnet sein. StarCapital sei stolz auf ihre Kapitalmarktforschung unter Norbert Keimling und die Kostenübernahme durch die Gesellschaft sei absolut selbstverständlich, so Gachot.

So stand auch das jährlich von der Vermögensverwaltung StarCapital AG in Oberursel veranstaltete Börsenseminar unter dem Motto „Strategien für 2018“. Knapp 200 Gäste besuchten die Veranstaltung im Dorint Hotel Oberursel.

Wie Anleger Börsentrends aktiv nutzen können, erklärte Smart-Beta-Experte Markus Kaiser zahlreichen Besuchern bereits schon vor dem eigentlichen Börsenseminar. Dabei führte er die Zuhörer detailliert durch die Entscheidungsprozesse regelbasierter Anlagestrategien und zeigte die Vorteile einer aktiven Vermögensallokation auf.



Die Stock-Picking-Expertin Birgitte Olsen von der Bellevue Group führte das Publikum in die Welt der Investments in familiengeführte Unternehmen ein: „Familien denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen“, lautet das Credo der Fondsmanagerin. Durch das hohe Maß an Verantwortung, Langfristigkeit und Nachhaltigkeit seien eigentümergeführte Unternehmen für Investments sehr interessant. Die Beispiele Olsens vom portugiesischen Naturkorkenhersteller bis hin zu einem französischen Psychiater der Altersheime kauft und umstrukturiert, illustrierten den Bottom-Up-Ansatz des Schweizer Dreierteams.



Portfoliomanager Adam Choragwicki präsentierte die gemeinsame Emerging-Markets-Strategie, die StarCapital gemeinsam mit Keppler Asset Management Inc. News York entwickelt hat. Choragwicki zeigte wie aussichtsreich Anlagen in den Schwellenländern derzeit sind, beispielsweise durch die Bevölkerungsentwicklung in China nach Abschaffung der Ein-Kind-Politik 2015 oder durch den Anstieg der Absolventenzahlen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften). Michael Keppler unterstrich diese Kernaussagen. Er wies nicht nur darauf hin, dass die Emerging Markets ein besseres Entwicklungspotential aufweisen als die Industrieländer, sondern auch, dass Dividendenrenditen oft unterschätzt werden, bieten sie doch Sicherheit und Stabilität.



„Letztes Jahr saß ich noch im Publikum und heute bin ich einer der Vortragsredner“, so Dr. Manfred Schlumberger, der seit April als Co-Leiter des Portfoliomanagements und Vorstand zur StarCapital AG gehört. Schlumberger stellte den „neuen“ StarCapital Allocator vor. Nach der Umstrukturierung des Portfolios hin zu einem Multi-Asset-Fonds mit flexibler Aktienallokation, investiert Schlumberger getreu der Anlagephilosophie StarCapitals antizyklisch und benchmarkunabhängig.



Firmengründer Peter E. Huber hielt in seiner Keynote ein Plädoyer für das aktive Aktienmanagement. Er könne nicht verstehen weshalb die rein passiven ETFs so beliebt seien. Gleichzeitig sieht er in diesem Trend auch Chancen und sprach damit im Sinne aller StarCapital-Fondsmanager: „Je mehr passive Investments entstehen, desto mehr Chancen ergeben sich für aktive Fondsmanager.“



Zum Ausklang der Veranstaltung fand ein reger Austausch unter den Gästen und mit dem Team der StarCapital statt, bei dem für das leibliche Wohl bestens gesorgt war.

233,99 € / 222,85 €*
* Ausgabe- / Rücknahmepreis per 13.12.2017
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