Es genügt nicht in die richtigen Aktien zu investieren, wenn diese aus den falschen Märkten und Branchen stammen. Erst die Kombination von Einzeltitelauswahl, Länderallokation und Branchenallokation führt langfristig zu stabilen Überrenditen.
Neben Immobilien spielen Wertpapiere eine tragende Rolle bei der Strukturierung großer Familienvermögen. Und wie bei Immobilien muss auch ein Wertpapier-Portefeuille professionell bewirtschaftet werden, wenn es den gewünschten Ertrag abwerfen soll...
Der deutsche Aktienindex hat sich in den letzten vier Jahren seit seinem Tiefstand im März 2003 mehr als verdreifacht! Allein im Jahr 2006 wurden 22% Wertzuwachs erzielt! Bedauerlich nur, dass kaum ein Anleger davon profitiert hat. Die jüngste BVI-Statistik dokumentiert, dass die deutschen Anleger 2006 Nettoverkäufer von Aktienfonds waren. Mehr als 5 Mrd. Euro wurden abgezogen. Das viele Investoren häufig zum falschen Zeitpunkt ein- und aussteigen oder in den falschen Bereichen investieren, ist dabei keine Seltenheit. Noch immer leiden zahlreiche Anleger an den schmerzhaften Kursverlusten der Jahre 2000 - 2003. Prozyklische Kaufempfehlungen und völlig überzogene Prognosen haben die Depotwerte vieler Investoren dramatisch reduziert. So notieren deutsche Aktien noch immer unter ihren alten Höchstständen – viele der damals favorisierten New-Economy-Unternehmen sind völlig wertlos. Ganz anders die Situation in ehemals weniger beachteten Aktienmärkten wie Österreich, Australien oder Südafrika: Engagierte Anleger überstanden die Kursrückschläge hier nahezu unbeschadet und erfreuten sich an überdurchschnittlichen Wertzuwächsen. Auch brasilianische und russische Aktien haben alte Tiefststände zum Teil schon vor Jahren hinter sich gelassen.
Nachdem in den letzten Ausgaben des FondsJournals ausführlich auf Value-Strategien eingegangen wurde, ist es das Ziel dieses Artikels erfolgreiche Anlagestrategien der technischen Analyse darzustellen. Die technische Analyse hält sich meist an die Börsenweisheit: „The trend is your friend“, und baut darauf, dass sich die vergangene Kursentwicklung auch zukünftig fortsetzt. Dieses Vertrauen in den Trend rechtfertigt die technische Analyse sowohl mit verhaltenstheoretischen Überlegungen als auch mit Argumenten der fundamentalen Analyse.
Der Wert eines Unternehmens bestimmt sich maßgeblich anhand seines zukünftigen Gewinnwachstums. Die Mehrzahl institutioneller wie auch privater Investoren bevorzugen deshalb Aktien mit hohen prognostizierten Umsatz- oder Gewinnwachstumsraten. Verständlicher Weise wissen Investoren ihr Vermögen lieber in Unternehmen mit glänzenden Zukunftsperspektiven als in potentiallosen Aktien. Doch wie so oft an den Finanzmärkten irrt sich auch hier die Masse. Zahlreiche Studien belegen das Gegenteil: die für wachstumsstark gehaltenen Unternehmen steigern nicht das Wachstum ihres Depots - sie bringen es zum erliegen!
Dass sich eine Investition in niedrig bewertete Value-Unternehmen langfristig auszahlt, haben wir am Beispiel des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) dargestellt. Die Ergebnisse zeigten unmissverständlich, dass Aktien mit niedrigen KGVs, d.h. „langweilige“ Unternehmen mit geringen Wachstumserwartungen zukünftig deutlich höhere Wertsteigerungen als hoch bewertete Börsenlieblinge erzielen („Glamour“-Aktien). Investoren, welche systematisch in Aktien mit niedrigen KGVs investieren, können den Markt langfristig um mehrere Prozentpunkte pro Jahr schlagen! Einige Kritiker argumentieren jedoch, dass dieser Zusammenhang zwischen dem KGV und zukünftigen Aktienrenditen lediglich zufälliger oder zeitraumspezifischer Natur sein könnte.
Nach der amerikanischen Ratingagentur Morningstar schlagen gerade einmal 20 Prozent der professionell gemanagten Investmentfonds langfristig die Aktienindices. Obwohl diese Ergebnisse nahe legen, dass überdurchschnittliche Aktienerträge selbst mit hohem Aufwand kaum zu erzielen sind, werden immer wieder Studien publiziert, die zu gegenteiligen Schlussfolgerungen gelangen. Insbesondere sog. Value-Strategien stehen dabei regelmäßig im Fokus der Autoren und scheinen der Therorie effizienter Kapitalmärkte zu widersprechen. Viele dieser Arbeiten suggerieren, dass selbst private Investoren mühelos durch eine Investition in niedrig bewertete Aktien überdurchschnittliche Erträge erwarten können. Innerhalb der folgenden Artikelreihe werden wir dieser Fragestellung näher auf den Grund gehen. In dieser Ausgabe steht dabei zunächst das Kurs-Gewinn- Verhältnis (KGV) im Fokus der Betrachtungen.
Ende 2005 bietet sich an den Finanzmärkten ein rundum erfreuliches Bild. Die Aktienkurse steigen, die Kapitalmarkt-Zinsen verharren in der Nähe ihrer historischen Tiefststände, die Weltwirtschaft expandiert mit einer gesunden Wachstumsrate und der US-Dollar hat sich markant erholt. Scheinbar leben wir wieder einmal in der besten aller Welten..

Sehr geehrte Anleger, am 07. und 08. März 2012 werden wir wieder mit einem Stand auf dem FONDSprofessionell Kongress in Wien (Stand Nr. 43) vertreten sein. Wir würden uns über Ihren Besuch freuen und informieren Sie vor Ort gerne
Es ist hinreichend bekannt und dokumentiert, dass 70 bis 80 Prozent der Fondsmanager auf mittlere bis längere Sicht Ihren Vergleichsindex (die Benchmark) nicht zu schlagen vermögen. Passive Anlageinstrumente wie Index-ETF's oder
Smart Investor im Gespräch mit Fondsmanager Peter E. Huber über den Fortbestand des Euro und die Attraktivität von Unternehmensanleihe
Rund um den Sauren Fondsmanager-Gipfel am 18. November 2011 in Köln entstanden einige Interviews mit Peter E. Huber. Auch den Mittschnitt der angekündigten Podiumsdiskussion möchten wir Ihnen hiermit nachreichen
Der Video-Mitschnitt basiert auf dem StarCapital Börsenseminar-Vortrag von Peter E. Huber vom 27. Oktober 2011. Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit telefonisch unter 0800-694 19 00 oder per Mail unter